12.11.2014

Canvassing Stand in Hof

komba jugend bayern (Foto: Archiv komba gewerkschaft)
komba jugend bayern (Foto: Archiv komba gewerkschaft)

Zum 01. Oktober 2014 begannen fast 400 neue Anwärterinnen und Anwärter der Qualifikationsebene 3 aus ganz Bayern ihr Studium in Hof.

Am 16. Oktober 2014 fand in den Räumen der Fachhochschule der traditionelle Messetag statt. Hier durfte natürlich auch die Komba Jugend nicht fehlen. Alexander Hattel, Andreas Gehring und Markus Haase von der Landesjugendleitung sowie Stefan Borst und Dominik Bock von der JG Nürnberg-Fürth trafen sich deshalb an der FH, um zum Einen gemeinsam die „Neuen“  zu begrüßen und zum Anderen die Komba-Gewerkschaft Bayern vorzustellen. Am gut gefüllten Infostand konnten sich die Studenten über die Leistungen und die Vorteile einer Mitgliedschaft (z.B. Ausbildungsstipendien, Fachbücherzuschüsse und Rechtsschutz) informieren. Fürs leibliche Wohl war wie immer auch gesorgt, Brezeln und O-Saft haben nicht gefehlt.

Es wurden an diesem Tag aber auch Unterschriften für die Einreichung einer Petition an den Bayerischen Landtag gesammelt. Die KOMBA-Gewerkschaft Bayern fordert, dass Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter eine Anerkennungsprämie in Höhe von 500 Euro erhalten, wenn sie die Qualifikationsprüfung im ersten Anlauf bestehen. Die Vermeidung einer Prüfungswiederholung erspart dem jeweiligen Dienstherrn erhebliche Kosten. Vergleichbare Prämien gibt es auch anderswo. Des Weiteren fordert die KOMBA-Gewerkschaft Bayern die Gewährung eines monatlichen Zuschusses in Höhe von 25 Euro zu den Aufwendungen für die erforderlichen Lernmittel. Nach Aussage des Finanzministeriums beläuft sich die Gesamtsumme der Aufwendungen während der Ausbildung in der zweiten Qualifikationsebene auf ca. 639 Euro und in der dritten Qualifikationsebene auf ca. 998 Euro. Ein monatlicher Zuschuss zu den Aufwendungen für Lernmittel würde darüber hinaus eine Gleichstellung mit Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz schaffen, bei denen der Arbeitgeber sämtliche Aufwendungen zu übernehmen hat.

Viele Studenten trugen sich in die Listen ein und bekundeten damit, dass sie hinter den Forderungen der Komba stehen stehen.