10.02.2017

Warnstreik in Hannover im Zuge der Einkommensrunde der Länder

Karoline Herrmann (rechts) © komba gewerkschaft
Karoline Herrmann (rechts) © komba gewerkschaft

Zehntausende Beschäftige des öffentlichen Dienstes in ganz Deutschland auf den Straßen - Warnstreik in Hannover.

Hannover, 10. Februar 2017. In Hannover waren heute ebenfalls über 3.000 Beschäftigte - darunter zahlreiche Mitglieder der komba jugend niedersachsen - auf der Straße und forderten vom niedersächsischen Finanzminister und TdL-Verhandlungsführer Peter-Jürgen Schneider ein Angebot in der dritten Verhandlungsrunde ein. Als Rednerin auf der Anschlusskundgebung war die Jugendansprechpartnerin der komba mecklenburg-vorpommern, Karoline Herrmann, vor Ort und fordert: "Im öffentlichen Dienst müssen endlich Anreize für junge Menschen und Berufsstarter geschaffen werden, damit sich junge Menschen für den öffentlichen Dienst entscheiden und auch bleiben. Die Personallöcher stopfen sich angesichts der Pensions- und Renteneintrittswelle nicht von allein. Deshalb setzen wir uns neben einer spürbaren Anhebung der Ausbildungsentgelte um 90 €, für eine unbefristete Übernahme der Azubis und die Angleichung des jährlichen Urlaubsanspruchs auf 30 Tage ein. Denn eins muss den Arbeitgebern klar sein, ohne uns steht der öffentliche Dienst und das ganze Land still.“

Auch in den kommenden Tagen werden deutschlandweit Warnstreiks und Demonstrationen stattfinden, um den Druck auf die Arbeitgeber vor der dritten Verhandlungsrunde zu erhöhen, die am 16. und 17. Februar 2017 in Potsdam stattfinden wird.