10.02.2017

Warnstreik in Hamburg im Zuge der Einkommensrunde der Länder

Anne Scheinert (mit Kaffeebecher) und Petra Friedrich (rechts) © komba gewerkschaft
Anne Scheinert (mit Kaffeebecher) und Petra Friedrich (rechts) © komba gewerkschaft

Zehntausende Beschäftige des öffentlichen Dienstes in ganz Deutschland auf den Straßen - Warnstreik in Hamburg.

Hamburg, 10. Februar 2017. Auch in Hamburg beteiligten sich über 3.000 Beschäftigte an einem Warnstreik und machten ihrem Unmut Luft. Die stellvertretende Bundesvorsitzende der komba jugend, Petra Friedrich, nahm am Warnstreik teil und stellte vor Ort klar: "Die Arbeitgeber haben in zwei Verhandlungsrunden kein Angebot auf den Tisch gelegt. Das lassen wir uns nicht gefallen und stehen deutschlandweit auf der Straße. Jetzt müssen die Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde liefern."

Auch in den kommenden Tagen werden deutschlandweit Warnstreiks und Demonstrationen stattfinden, um den Druck auf die Arbeitgeber vor der dritten Verhandlungsrunde zu erhöhen, die am 16. und 17. Februar 2017 in Potsdam stattfinden wird.

Neben einer spürbaren Anhebung der Ausbildungsentgelte um 90 € setzen wir uns für eine unbefristete Übernahme der Azubis und die Angleichung des jährlichen Urlaubsanspruchs auf 30 Tage ein.

Für die Beschäftigten der Länder soll die lineare Anhebung in Höhe von 6,0%, die stufengleiche Höhergruppierung und die Einführung einer Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9 verhandelt werden. Darüber hinaus soll die Entgeltordnung im Länderbereich weiterentwickelt und eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamten der Länder und Kommunen erreicht werden.