Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund

Laut statistischem Bundesamt lebten 2013 ca. 15,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Damit hat etwa jeder fünfte Einwohner Deutschlands ausländische Wurzeln. Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst wirkt dagegen sehr ernüchternd und liegt unter 10 %. Nicht nur wegen der demographischen Entwicklung, sondern auch aufgrund der Herausforderung, bei der Aufgabenerfüllung möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen in die Entscheidungsprozesse einzubinden und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu nutzen, besteht die Verpflichtung, in diesem Bereich schnellst möglich nachzusteuern. Veraltete Auswahlverfahren dürfen kein Hemmnis für Menschen mit Migrationshintergrund sein. Genauso müssen Ausbildungsberufe künftig integrative Bestandteile beinhalten, um die Chancen auf einen erfolgreichen Berufsabschluss zu gewährleisten. Dienststellen und Betrieben müssen jedoch auch die Voraussetzungen für ein tolerantes Miteinander und einen respektvollen Umgang mit den unterschiedlichsten Kulturen und Weltanschauungen schaffen.

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Maria Schiemann

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